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Kammer Westfalen-Lippe benennt Demenzbeauftragte
20. Dezember 2012

Münster – Stärker im Bereich der Demenzversorgung engagieren will sich die Ärztekammer Westfalen-Lippe. Dazu hat sie mit Stefanie Oberfeld, mehr...



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Presse

Pressemitteilung: Sondermitgliederversammlung beschließt Maßnahmen gegen die Honorarreform

15. Mai 2009

Krefeld/Berlin - 09.02.2009. Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Honorarreform haben die Berufsverbände Deutscher Nervenärzte (BVDN), Neurologen (BDN) und Psychiater (BVDP) auf einer Sondermitgliederversammlung Ende Januar in Köln beschlossen. „Der EBM 2009, der ganz besonders für die Fachgruppe der Neurologen, Nervenärzte und Psychiater von großen undauch berechtigten Erwartungen und Hoffnungen begleitet war, erweist sich zunehmend nicht nur als Mogelpackung, sondern für viele Praxen als Desaster“, sagte der Vorsitzende des BVDN, Dr. med. Frank Bergmann. Der Grund dafür seien die leistungsfeindlichen Regelleistungsvolumina. Er wies auf eine Umfrage der Berufsverbände nach den wirtschaftlichen Aussichten ihrer Mitglieder hin: Danach befürchten 48,56 Prozent der Praxen einen massiven Gewinnrückgang, 28,90 planen, Personal zu entlassen und 7,85 Prozent der Praxen sehen sich von der Insolvenz bedroht.Honorierungsbedingungen zur Illusion. „Unsere neurologischen und psychiatrischen Patienten wie auch ihre behandelnden Ärzte reisen schon lange in der Holzklasse. Jetzt fliegt auch noch das Dach weg und die Beteiligten stehen im Regen“, fasste der BVDN-Vorsitzende die Situation zusammen.Die Pessemitteilung steht hier zum Download bereit

Die Verbände riefen die Praxen auf, bei den Kassenärztlichen Vereinigungen Härtefallregelungen zu beantragen und Praxisbesonderheiten anzumelden. Außerdem planen die Verbände eine Aufklärungskampagne für Patienten: Die Praxen werden sie über die Rahmenbedingungen ihrer Behandlung informieren und als Partner in der politischen Auseinandersetzung gewinnen. Beschwerden bei den jeweiligen Bundestagsabgeordneten sollen den Druck aus den Regionen erhöhen. Außerdem werden Nervenärzte, Neurologen und Psychiater vertragsärztliche Leistungen vermehrt als Selbstzahlerleistungen anbieten, wenn die Patienten dies wünschen.

Nach Berechnungen der Verbände erhalten Nervenärzte für die Betreuung psychotisch dekompensierter oder tiefdepressiver Patienten in Westfalen Lippe 43,99 Euro, in Nordrhein 48 Euro pro Quartal. Die gleiche Summe steht für Patienten mit einem akuten Multiple-Sklerose-Schub zur Verfügung. Die Praxen müssen diese Patienten aber häufig mindestens einmal wöchentlich einbestellen und eng überwachen. „Wie soll mit einer solchen Vergütung eine mittels Qualitätsmanagement und Zertifizierung qualitativ gesicherte leitlinienorientierte neurologische und psychiatrische Versorgung sichergestellt werden?“, fragte Bergmann. Gefäßdiagnostik, elektrophysiologische Diagnostik, Liquordiagnostik, stationsersetzende Schubtherapien, engmaschige gesprächs- und sozialpsychiatrische Versorgung und vieles mehr würden unter den gegenwärtigen

Die Pressemitteilung steht hier zum Download bereit. 





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pm_2009-02-021_endfassung.pdf
87 kByte

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