Pressemitteilung – Berufsverband Deutscher Nervenärzte wählt eine Doppelspitze

(8. Mai 2017)  Nachdem  Dr.  Frank  Bergmann,  langjähriger  Vorsitzender  des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN) zum ersten Vorsitzenden der KV  Nordrhein  gewählt  wurde, bestimmte die  am  29.  April  dieses  Jahres  in Köln tagende Delegiertenversammlung eine Doppelspitze. Gewählt wurden Dr. Sabine Köhler, Psychiaterin aus Jena, und Dr. Klaus Gehring, Neurologe und Psychiater aus Itzehoe. Durch die Besetzung einer Doppelspitze wird der breite nervenärztliche Versorgungsbereich mit den Fachgebieten Neurologie sowie  Psychiatrie  und  Psychotherapie  optimal  berufspolitisch  vertreten werden.

Pressemitteilung – Mit einem nichtmedikamentösen Versorgungsansatz allein ist es nicht getan

(10. April 2017) Die AOK hat ihren Pflegereport 2017 veröffentlicht. Dieser weist aus, dass 40% der Heimbewohner ein Neuroleptikum und 30% ein Antidepressivum erhalten. Dies wird als eine unnötige Verordnung und Überverordnung von Psychopharmaka gewertet. Laut AOK-Chef Martin Litsch sind die behandelnden Ärzte und Pflegeheimbetreiber in der Pflicht, Medikamente nur dann einzusetzen, wenn es nicht anders geht. Der Spitzenverband ZNS (SpiZ) fordert hier eine differenziertere Bewertung der Situation.
Die Förderung nichtmedikamentöser Versorgungsansätze begrüßen wir außerordentlich. Sie sind aber kein Allheilmittel.

Pressemitteilung – Die neue Psychotherapie-Richtlinie kann in dieser Form keine Steuerungswirkung entfalten

(29. März 2017) Der „Erweiterte Bewertungsausschuss“ hat über die Honorierung der am 1. April neu ins System gekommenen psychotherapeutischen Leistungen entschieden.  Diese Entscheidung wird im Spitzenverband ZNS (SpiZ) sehr kritisch gesehen. „Wir sind entsetzt über die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses. Die Psychotherapeutische Sprechstunde und die Psychotherapeutische Akuttherapie hätten deutlich besser vergütet werden müssen. Die gute Idee der neuen Psychotherapie-Richtlinie, akute Situationen in der Psychotherapie besser und niedrigschwelliger abzubilden, wird durch die zu geringe Honorierung der Leistungen konterkariert,“ erklärt Dr. Irmgard Pfaffinger, SpiZMitglied und Vorsitzende des Berufsverbandes der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands.

Pressemitteilung – Individueller Patientennutzen darf nicht nur bei der Zulassung von Cannabis-Arzneimitteln eine Rolle spielen

Ab heute (10. März 2017) dürfen Ärzte Cannabis zu medizinischen Zwecken auf einem Betäubungsmittelrezept verordnen. Das Gesetz „Cannabis als Medizin“ begründete der Gesetzgeber damit, dass Menschen mit schweren Erkrankungen den Zugang zu allen Behandlungsmethoden haben müssen, solange die realistische Aussicht auf Heilung oder Linderung bestehe. Allein die Aussicht auf Heilung oder Linderung einer Erkrankung solle entscheidend sein, ob eine Therapiemethode rechtlich zulässig und auch erstattungsfähig durch die gesetzlichen Krankenkassen sei.

Pressemitteilung – Spitzenverband ZNS eröffnet neue Geschäftsstelle in Berlin

(6. März 2017) Der Spitzenverband ZNS (SpiZ), in dem sich führende fachärztliche Berufsverbände der psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen, neurologischen und psychosomatischen Fachgruppen zusammengeschlossen haben, betreibt seit dem 1. Februar 2017 eine gemeinsame Geschäftsstelle in Berlin. Der Geschäftsführer vor Ort in Berlin ist der 34-jährige Volljurist und Rechtsanwalt Bernhard Michatz.

Pressemitteilung – Sprache(n) in der Kinder- und Jugendpsychiatrie – Kommunikation und Kooperation

(3. November 2016) Vom 03.-05.11.2016 findet in Regensburg die Jahrestagung des Berufsverbands für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) statt. Das Thema Sprache hat für die Arbeit der Spezialisten für psychisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Familie eine besondere Bedeutung. Sprache hat wesentlichen Einfluss auf die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern, sie ist der zentrale Mittler zwischen Menschen in nahezu allen Lebensbereichen. Sprache trägt entscheidend zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bei.

Pressemitteilung - Neu! Große Allianz zur psychischen Versorgung

(18. Juli 2016) Fach- und sektorenübergreifendes Bündnis fordert politisches Handeln zur zukunftssicheren und patientenorientierten Versorgung. Staatssekretär Karl-Josef Laumann begrüßt die Initiative.

Die Versorgung von neurologisch und psychisch Erkrankten ist eine der wichtigsten Herausforderungen an eine zukunftsorientierte Gesundheitspolitik. Die steigende Zahl der Patientinnen und Patienten in diesem Bereich erfordert ein konsequentes und strukturiertes Handeln aller für die Gesundheitsversorgung und Prävention Zuständigen. Bereits vor einiger Zeit haben sich daher die führenden fachärztlichen Verbände für Erkrankungen des Zentralen Nervensystems zum Spitzenverband ZNS zusammengeschlossen.

Pressemitteilung - Förderung der Weiterbildung in Neurologie und Psychiatrie dringend notwendig

(5. Juli 2016) Die ambulante Weiterbildung in den neuropsychiatrischen Fächern braucht Unterstützung. Darauf weist der Spitzenverband ZNS hin. „Wir benötigen dringend Nachwuchs in Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sonst werden die Wartezeiten für die Patienten auf Dauer noch viel länger werden als heute schon“, sagte der Vorsitzende des Spitzenverbandes ZNS (SPiZ), Dr. Frank Bergmann. Er fordert daher, die ZNS-Fächer unbedingt in die neue Förderung der fachärztlichen Weiterbildung aufzunehmen.

Bergmann nannte fünf Gründe, die es erforderlich machen, die Weiterbildung in den ZNS-Fächern zu unterstützen:

Pressemitteilung - Die Biochemie des Traumas: Gewalterfahrungen verändern die Struktur des Gehirns und die Ablesbarkeit des Genoms

(2. Mai 2016) Das menschliche Gehirn ist kein fest verdrahteter Computer. Die Arbeit der rund 86 Milliarden Nervenzellen und ihre Verbindung über vermutlich rund 100 Billionen Synapsen ist hochflexibel. Diese so genannte Plastizität des Gehirns ermöglicht es, bis ins hohe Alter zu lernen und kompensiert Ausfälle, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder im Rahmen einer Multiplen Sklerose (MS). Aber auch schädigende Einflüsse wie traumatische Erfahrungen können die Struktur des Gehirns verändern – dann allerdings zum Negativen.

Pressemitteilung - Neurologen- und Psychiatertag 2016 in Köln

(6. April 2016) Beim diesjährigen Neurologen- und Psychiatertag am 29. April wird es um die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und die Möglichkeiten des Gehirns zur Adaptation und Kompensation gehen.  Hochkarätige Referenten stellen dazu neue und therapierelevante neurowissenschaftliche Ergebnisse vor. Die Organisatoren der drei Berufsverbände BVDN, BDN und BVDP begrüßen dazu:  

Pressemitteilung - Termin-Service-Stellen lösen das Problem der Unterversorgung nicht

(22. Januar 2016) Die Versorgungssituation von Patienten mit psychiatrischen oder neurologischen Erkrankungen zu verbessern, fordert der Spitzenverband ZNS (SPiZ). „Die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Termin-Service-Stellen (TSS), die in diesen Tagen ihre Arbeit aufnehmen, helfen dabei allerdings nicht“, kritisierte der Vorsitzende des Spitzenverbandes ZNS (SPiZ), Dr. med. Frank Bergmann.
„Lange Wartezeiten sind eine Folge des Missverhältnisses zwischen Patienten-Nachfrage und Kapazitäten der niedergelassenen Ärzte. Sie sind Ausdruck einer Unterversorgung“, so Bergmann. Der Vorsitzende des SPiZ wies daraufhin, dass TSS zwar neue Bürokratie schaffen aber keine neuen Behandlungskapazitäten.

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