Stellungnahme des Berufsverband Deutscher Nervenärzte – Landesverband Bayern – zum Gesetzentwurf für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) in Bayern

(25. Feburar 2018) 

Stellungnahme zu den vorgelegten Eckpunkten der bayerischen Staatsregierung für ein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) und dem Gesetzentwurf vom 15.01.2018

Die Berufsverbände Deutscher Nervenärzte (BVDN), Deutscher Psychiater (BVDP) und Deutscher Neurologen (BDN) vertreten mit ihrem Landesverband Bayern die in Bayern niedergelassenen ca. 800 Nervenärzte, Psychiater und Neurologen.

Der Berufsverband deutscher Nervenärzte (BVDN), Landesverband Bayern, unterstützt die Entwicklung eines Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG) und nimmt zu den aktuellen Eckpunkten der Bayerischen Staatsregierung, die vom Ministerrat in seiner Sitzung vom 01.08.2017 beschlossen wurden, wie folgt Stellung:

Pressemitteilung – Shire verleiht 14. ADHS-Förderpreis

Musikalisches Konzentrationstraining und Intensivtherapie bei ADHS ausgezeichnet

(Berlin, 11. Januar 2018)  Auch in diesem Jahr fördert Shire das besondere Engagement innovativer und praxisnaher Projekte für eine verbesserte ADHS-Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Mit der Verleihung des ADHS-Förderpreises zeichnet das Unternehmen diesmal das Konzentrationstraining „MusiKo mit Pepe“ und das „Intensivtherapieprogramm für Kinder mit ADHS“ aus.

Pressemitteilung – Resolution

(06. Februar 2018) Der BVDP fasst gemeinsam mit seinen Bundes- und Landesvertretern folgenden Beschluss zur anstehenden Novelle des Psychotherapeutengesetzes, hier zum Arbeitsentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit aus August 2017.

Stellungnahme – Vereinbarung zur stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung nach §115 d Abs. 2 SGB

(19. September 2017) 

Vorbemerkung 

Der Spitzenverband ZNS (SpiZ), in dem sich die führenden fachärztlichen Berufsverbände der psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen, neurologischen und psychosomatischen Fachgruppen zusammengeschlossen haben, sieht die vorliegende Vereinbarung der GKV, PKV und DKG zur Stationsäquivalenten Behandlung (StäB) äußerst kritisch.

Stellungnahme – Arbeitsentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

(19. September 2017) 

Vorbemerkung 

Der Spitzenverband ZNS, in dem sich die führenden fachärztlichen Berufsverbände der psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen, neurologischen und psychosomatischen Fachgruppen zusammengeschlossen haben, sieht den vorliegenden Arbeitsentwurf des Bundesministeriums der Gesundheit äußerst kritisch. Die Fachärzte der genannten Fachgruppen, die selbst auch Psychotherapeuten sind, sehen noch erheblichen Klärungsbedarf in Bezug auf die geplante Gesetzesänderung, mit der ein neues, noch nicht mit einem Namen versehenes Berufsbild geschaffen werden soll. Sie begrüßen ausdrücklich die Bestrebungen, durch die geplante Reform der Ausbildung nicht-ärztlicher Psychotherapeuten, Standards zu definieren, die zu einer qualitativ guten und sicheren Patientenversorgung führen sollen.

Pressemitteilung – Berufsverband Deutscher Nervenärzte wählt eine Doppelspitze

(8. Mai 2017)  Nachdem  Dr.  Frank  Bergmann,  langjähriger  Vorsitzender  des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN) zum ersten Vorsitzenden der KV  Nordrhein  gewählt  wurde, bestimmte die  am  29.  April  dieses  Jahres  in Köln tagende Delegiertenversammlung eine Doppelspitze. Gewählt wurden Dr. Sabine Köhler, Psychiaterin aus Jena, und Dr. Klaus Gehring, Neurologe und Psychiater aus Itzehoe. Durch die Besetzung einer Doppelspitze wird der breite nervenärztliche Versorgungsbereich mit den Fachgebieten Neurologie sowie  Psychiatrie  und  Psychotherapie  optimal  berufspolitisch  vertreten werden.

Pressemitteilung – Mit einem nichtmedikamentösen Versorgungsansatz allein ist es nicht getan

(10. April 2017) Die AOK hat ihren Pflegereport 2017 veröffentlicht. Dieser weist aus, dass 40% der Heimbewohner ein Neuroleptikum und 30% ein Antidepressivum erhalten. Dies wird als eine unnötige Verordnung und Überverordnung von Psychopharmaka gewertet. Laut AOK-Chef Martin Litsch sind die behandelnden Ärzte und Pflegeheimbetreiber in der Pflicht, Medikamente nur dann einzusetzen, wenn es nicht anders geht. Der Spitzenverband ZNS (SpiZ) fordert hier eine differenziertere Bewertung der Situation.
Die Förderung nichtmedikamentöser Versorgungsansätze begrüßen wir außerordentlich. Sie sind aber kein Allheilmittel.

Pressemitteilung – Die neue Psychotherapie-Richtlinie kann in dieser Form keine Steuerungswirkung entfalten

(29. März 2017) Der „Erweiterte Bewertungsausschuss“ hat über die Honorierung der am 1. April neu ins System gekommenen psychotherapeutischen Leistungen entschieden.  Diese Entscheidung wird im Spitzenverband ZNS (SpiZ) sehr kritisch gesehen. „Wir sind entsetzt über die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses. Die Psychotherapeutische Sprechstunde und die Psychotherapeutische Akuttherapie hätten deutlich besser vergütet werden müssen. Die gute Idee der neuen Psychotherapie-Richtlinie, akute Situationen in der Psychotherapie besser und niedrigschwelliger abzubilden, wird durch die zu geringe Honorierung der Leistungen konterkariert,“ erklärt Dr. Irmgard Pfaffinger, SpiZMitglied und Vorsitzende des Berufsverbandes der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands.

Pressemitteilung – Individueller Patientennutzen darf nicht nur bei der Zulassung von Cannabis-Arzneimitteln eine Rolle spielen

Ab heute (10. März 2017) dürfen Ärzte Cannabis zu medizinischen Zwecken auf einem Betäubungsmittelrezept verordnen. Das Gesetz „Cannabis als Medizin“ begründete der Gesetzgeber damit, dass Menschen mit schweren Erkrankungen den Zugang zu allen Behandlungsmethoden haben müssen, solange die realistische Aussicht auf Heilung oder Linderung bestehe. Allein die Aussicht auf Heilung oder Linderung einer Erkrankung solle entscheidend sein, ob eine Therapiemethode rechtlich zulässig und auch erstattungsfähig durch die gesetzlichen Krankenkassen sei.

Pressemitteilung – Spitzenverband ZNS eröffnet neue Geschäftsstelle in Berlin

(6. März 2017) Der Spitzenverband ZNS (SpiZ), in dem sich führende fachärztliche Berufsverbände der psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen, neurologischen und psychosomatischen Fachgruppen zusammengeschlossen haben, betreibt seit dem 1. Februar 2017 eine gemeinsame Geschäftsstelle in Berlin. Der Geschäftsführer vor Ort in Berlin ist der 34-jährige Volljurist und Rechtsanwalt Bernhard Michatz.

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