Vergütung der ambulanten Versorgung

Die wirtschaftlichen Grundlagen des Faches zu sichern ist eine wichtige Aufgabe des Berufsverbandes. Der BVDN setzt sich daher auf verschiedenen Ebenen für eine angemessene Vergütung ärztlicher Leistungen in Nervenheilkunde, Psychiatrie und Neurologie ein. Konkret gehören dazu:

  • Die Arbeit in Gremien von Landes-KVen und der KBV zum Beispiel bei der dringend erforderlichen Weiterentwicklung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes.
  • Die Arbeit in der Bundesärztekammer und in Landesärztekammern zum Beispiel bei der Weiterentwicklung der Gebührenordnung für Ärzte oder der Weiterbildungsordnung.
  • Die Diskussion mit Krankenkassen zum Beispiel über besondere Versorgungsverträge.
  • Die politische Arbeit in Berlin – aber auch in Landeshauptstädten – damit unsere Anliegen in der Gesundheitspolitik präsent sind. Dazu gehören zum Beispiel Besuche bei Ministern und politischen Mitarbeitern.
  • Eine intensive Pressearbeit, die sich in erster Linie an die Entscheider in Politik und Gesundheitswesen richtet.

Ein Beispiel für den Erfolg der Berufsverbandsarbeit ist die „Pauschale für die fachärztliche Grundversorgung“ (PFG) seit Oktober 2013. Ohne das Insistieren des BVDN wäre die PFG Nervenärzten, Psychiatern und Neurologen nicht zugute gekommen.

Weiterhin notwendig sind aber:

  1. Eine höhere Grundpauschale, um die Vorhaltekosten der psychiatrischen und nervenärztlichen Praxen angemessen abzubilden.
  2. Gesprächsleistungen sowie Betreuungsleistungen müssen künftig als Einzelleistungen außerhalb des Budgets mit festen Preisen vergütet werden.
  3. Vergütungsstrukturen für hochtechnisierte Leistungen in der Neurologie müssen angepasst werden.

„Die Behandlung von Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen funktioniert anders als in anderen Fächern ausschließlich durch die persönliche Zuwendung zum Patienten. Ähnliches gilt für viele neurologische Erkrankungen: Patienten und ihre Angehörigen benötigen besonders viel Beratung und Begleitung. Wir brauchen finanzielle Anreize für die Zuwendung und das Gespräch mit Patienten und Angehörigen.“

Dr. Frank Bergmann (BVDN)
Dr. Christa Roth-Sackenheim (BVDP)
Dr. Uwe Meier (BDN)

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