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NeuroTransmitter – die April-Ausgabe ist online

(22. April 2015) Die Ausgabe im April informiert
unter anderem über folgende Themen:
042015 NT Titelbild

  • DAK-Gesundheits-Report 2015: Zunahme von Doping am Arbeitsplatz
  • Kontinuität zahlt sich aus: Neues aus dem Landesverband Baden-Württemberg
  • Arbeitsmedizin: Psychische Gesundheit und das Handlungsfeld des Betriebsarztes
  • Abhängigkeitserkrankungen: Glücksspiel- und Computerspielsucht bei Jugendlichen
  • Psychiatrische Kasuistik: SREAT imitiert postpartale Psychose
  • CME: Nicht epileptische Anfälle – Vasovagale Synkopen

Pressemeldung - Künftige Versorgung von neurologischen und psychiatrischen Patienten

(21. April 2015) Ein Schwerpunktthema auf dem diesjährigen Neurologen- und Psychiatertag (NUP-Tag) am 18.4.2015 in Köln war die sektorübergreifende Versorgung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen am Beispiel der Depression und der multiplen Sklerose.

Entsprechende Versorgungsverträge wurden von den neurologischen und psychologischen  Berufsverbänden sowie der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bereits entwickelt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein spezieller Entwurf eines Versorgungsvertrages, der als Anlage zum Bundesmantelvertrag konzipiert ist, wurde von Dr. Bernhard Rochell, Verwaltungsdirektor der KBV, auf dem NUP-Tag vorgestellt. Er stellte dar, dass neurologisch-psychiatrische Erkrankungen schon heute bereits die größten Kosten im Gesundheitssystem verursachen und in den kommenden Jahren weiter erheblich zunehmen werden. Das begründet die Notwendigkeit, den Neuropsychiatrischen Versorgungsvertrag umzusetzen und dieses auch in der Sozialgesetzgebung zu verankern. Nur wenn das Zusammenspiel der wohnortnahen Grundversorger und spezialisierten Zentren sowie das Zusammenspiel unterschiedlicher Facharzt- und Berufsgruppen in intelligenten Behandlungspfaden koordiniert und sicher gestellt wird, sind die medizinischen und auch finanziellen Herausforderungen zu meistern.

Einladung zum NUP-Tag am 18. April in Köln

Vorträge zu "Vernetzter Versorgung" und MV des BVDN

(11. März 2015) Am 18. April richten die Berufsverbände für Neurologie, Psychiatrie und Nervenheilkunde wieder gemeinsam den Neurologen- und Psychiatertag (NUP) in Köln aus. Das diesjährige Thema ist die „Vernetzte Versorgung“.

Pressemeldung - Patienten benötigen mehr Hilfe bei der Rückkehr ins Arbeitsleben

(18. März 2015) Patienten mit erworbenen Hirnschädigungen zum Beispiel nach einem Unfall oder einem Schlaganfall benötigen individuelle und strukturierte Hilfe, wenn sie nach ihrer Rehabilitation wieder beginnen zu arbeiten. „Besonders in kleinen und mittleren Firmen müssen wir das betriebliche Wiedereingliederungsmanagement (BEM) verbessern“, forderte der Vorsitzende des Spitzenverbandes ZNS (SPiZ), Dr. med. Frank Bergmann, heute auf der 55. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin eV in München.
Bergmann kritisierte, im Augenblick werde das Ziel „Return to work“ leider oft verfehlt und die Patienten vorzeitig berentet. „Mit individueller therapeutischer Hilfe wären viele von ihnen aber leistungsfähig und könnten am beruflichen und sozialen Leben teilhaben“, so Bergmann.

Bedarfsplanung: Versorgung neu strukturieren

(8. April 2015) In Deutschland fehlt es in vielen Regionen nach wie vor an Fachärzten. Daran hat laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung auch die 2013 revidierte Bedarfsplanung nichts geändert. Besonders deutlich zeigt sich dies bei nervenärztlichen Praxen: In vier von fünf Regionen gelingt keine bedarfsgerechte Verteilung. Zugleich ist ein starkes Stadt-Land-Gefälle spürbar. BVDN, BDVP und DGPPN fordern deshalb die gemeinsame Selbstverwaltung auf, die Bedarfsplanung auf die Bedürfnisse psychisch erkrankter Menschen und die Anforderungen einer leitliniengerechten Behandlung auszurichten.

Das Fazit des im März 2015 veröffentlichten „Faktenchecks Ärztedichte“ ist ernüchternd: Bei Nervenärzten weicht die Bedarfsplanung um bis zu 80 Prozent vom Versorgungsbedarf ab. Prekär ist die Situation auch bei den ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten, wo in vier von fünf Regionen keine bedarfsgerechte Versorgung gelingt. „Die Leidtragenden sind unsere Patienten“, stellt Dr. Frank Bergmann, Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Nervenärzte und Mitglied im Vorstand der DGPPN fest. „Menschen mit psychischen Erkrankungen finden auf dem Land nur mit Mühe und nach langer Wartezeit einen Termin beim Facharzt oder Psychotherapeuten.“

Pressemeldung - Vernetzte Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie braucht Förderung

(4. März 2015) Kinder- und Jugendpsychiatrische Praxen, Kliniken, Pädiater, Psychotherapeuten und andere müssen eng und strukturiert zusammenarbeiten, um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Erkrankungen zu verbessern. Das fordert der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e.V. (bkjpp). Der Verband ruft die Selbstverwaltung von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen, aber auch politische Entscheidungsträger, dazu auf, Finanzierungsmöglichkeiten für solche eng vernetzten Versorgungsmodelle zu entwickeln.

Stellungnahme zum Absturz von Flug 4U9525

(2. April 2015) Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, der Berufsverband Deutscher Nervenärzte und der Berufsverband Deutscher Psychiater sind zutiefst erschüttert von der Tragödie des Absturzes des Germanwings-Fluges 4U9525.

Wir trauern um die bei dem Absturz ums Leben gekommenen Menschen. Unsere Gedanken sind bei den von unvorstellbarem Leid getroffenen Angehörigen, die nicht nur in diesen Tagen, sondern auch langfristig alle erdenkliche psychologische und medizinische Unterstützung erhalten sollten.

Die Angehörigen, aber auch die gesamte Bevölkerung, wollen eine Erklärung für dieses unsägliche Unglück: Welche Motive bewegten den Co-Piloten dazu, ein vollbesetztes Passagierflugzeug wahrscheinlich absichtlich abstürzen zu lassen?

Die öffentliche Diskussion, die größtenteils auf der Basis von Spekulationen geführt wird, rückte schnell die Diagnose Depression, an der der Co-Pilot vor mehreren Jahren vermeintlich erkrankt war, in den Mittelpunkt.

Pressemeldung - Gerontopsychiatrische Patienten profitieren von eng vernetzter Versorgung

(4. März 2015) Eine eng vernetzte Versorgung von Patienten mit neurologischen und psychiatrischen Alters-Erkrankungen fordert der Spitzenverband ZNS (SPiZ) anlässlich des zwölften Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie eV (DGGPP). „Unterversorgung und Fehlversorgung sind keine Schlagworte, sondern traurige Realität – in ganz besonderer Weise betrifft dies Patienten mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen im Alter“, sagte der Vorsitzende des SPiZ, Dr. Frank Bergmann, heute in Essen.

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