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NeuroTransmitter – die Juni-Ausgabe ist online

(22. Juni 2015) Die Ausgabe im Juni informiert
unter anderem über folgende Themen:
062015 NT Titelbild

  • Kooperation ist der Schlüssel zur vernetzten Versorgung: Bericht vom Neurologen- und Psychiatertag 2015
  • Im Wechselbad der Honorarbescheide: Neues aus dem BVDN-Landesverband Hamburg
  • Wie gehen wir mit Gewalt gegen Psychiater um? Aufruf zur Debatte
  • CME Spinale Neuralrohrdefekte: Meningomyelocele und assoziierte Fehlbildungen
  • Psychiatrische Kasuistik: Albträume durch PTBS oder eine Schlafstörung?

Pressemeldung - Sozialpsychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen hat Vorbildcharakter

(15. Juni 2015) Die sozialpsychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ist ein Modell dafür, wie vernetzte multiprofessionelle Betreuung in der Praxis auch in anderen Bereichen aussehen kann. Darauf hat der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie eV (BKJPP) nach einer Evaluation der Sozialpsychiatrie-Vereinbarung (SPV) hingewiesen.
„Die intensive Vernetzung hilft sehr effektiv, die Behandlung zu verbessern und Kosten zu sparen“, sagte der Vorsitzende des Berufsverbandes und Vizepräsident des Spitzenverbandes ZNS, Dr. Gundolf Berg. Die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen vermeide Doppeluntersuchungen – „außerdem können die therapeutischen Interventionen am bestmöglichen Ort ansetzen, sei es in den Familien, der Schule oder in Kitas – also direkt im Lebensumfeld der Patienten“, so Berg. Das spiegle sich auch in der hohen Zufriedenheit wider, die Patienten und Ärzte in der Evaluation dokumentiert hätten.

Pressemeldung - Kita-Streik: Kinder- und Jugendpsychiater sehen Kinder als Leidtragende

(2. Juni 2015) Seit Wochen streiken Erzieherinnen und Erzieher für eine bessere Entlohnung ihrer Arbeit. Das Ende ist offen. In der öffentlichen Diskussion geht es neben den sicher berechtigten Interessen der Erzieher vor allem um die Schwierigkeiten für die berufstätigen Eltern, ihre Kinder ersatzweise unterzubringen. Auch das ist ein wichtiges Anliegen.
Aber: Was geschieht mit den Kindern? Kinder benötigen in besonderem Maße verlässliche Beziehungsangebote. Welchen Eindruck nehmen die Kleinen mit in ihr weiteres Leben? „Sie werden durch die Notbetreuung zwar versorgt, oftmals wahrscheinlich recht gut – aber sie erleben auch, dass sie hin- und hergeschoben werden und dass sie Stress verursachen. Sie lernen, dass ihre Bezugspersonen nicht verlässlich sind, dass sie ihre Wünsche und Ziele nicht weiter verfolgen können und dass sie ihre Sorgen zurückstellen müssen“, sagt Dr. med. Gundolf Berg, Vorsitzender des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) in Mainz und stellvertretender Vorsitzender des Spitzenverbandes ZNS (SPiZ).

Pressemeldung - Weiterbildung in Praxen fördern und Gesprächsleistungen aufwerten

(13. Mai 2015) Die Weichen für die künftige Versorgung von neurologischen und psychiatrischen Patienten jetzt zu stellen, fordert der Spitzenverband ZNS (SPiZ). „Die Facharztweiterbildung in Praxen zu fördern, Gesprächsleistungen aufzuwerten und eine engere regionale Vernetzung zu etablieren, ist nötig, damit wir diese Patienten in der Zukunft optimal betreuen können“, erklärte der Vorsitzende des SPiZ, Dr. Frank Bergmann, anlässlich des 118. Deutschen Ärztetages in Frankfurt.

Pressemeldung - ZNS-Ärzte sind Grundversorger!

(27. Mai 2015) Psychiater, Neurologen, Nervenärzte und Kinder- und Jugendpsychiater begrüßen den Beschluss der Großen Koalition, auch die Weiterbildung grundversorgender Fachärzte mit zunächst 1.000 Stellen bundesweit zu fördern. „Dieses Stellenkontingent kann aber nur ein Anfang sein, und muss baldmöglich aufgestockt werden“, sagte der Vorsitzende des Spitzenverbandes ZNS (SPiZ), Dr. Frank Bergmann. Die genannten vier Facharztgruppen seien als Grundversorger die zentralen Ansprechpartner für Patienten mit psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen. „Sie betreuen ihre Patienten umfassend – das bezieht auch das soziale und berufliche Umfeld und die enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen ein“, so Bergmann. Der SPiZ sieht daher die Notwendigkeit, die ZNS-Fächer umfänglich in die Förderung der ambulanten Weiterbildung einzubeziehen, wie es das Versorgungsstärkungsgesetz jetzt für 1.000 Weiterbildungsstellen in der Facharztmedizin vorsieht.

Neurologenkongress 2015: Mensch im Blick – Gehirn im Fokus

(11. Mai 2015) Rund 6000 Experten für Gehirn und Nerven tagen vom 23. bis 26. September in Düsseldorf auf dem 88. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Von Demenz bis Epilepsie, von Schlaganfall bis Multiple Sklerose – der DGN-Kongress ist das zentrale Wissenschafts-, Fortbildungs- und Diskussionsforum der neurologischen Medizin und angrenzender Fachbereiche in Deutschland. Die NRW-Doppelspitze bilden die beiden Kongresspräsidenten: Prof. Hans-Peter Hartung, Direktor der Neurologischen Klinik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, sowie Prof. Ralf Gold, Erster Vorsitzender der DGN und Direktor der Neurologischen Klinik an der Ruhr-Universität Bochum.

Ausschreibung von DGN und DGNI: Hans Georg Mertens-Preis 2016

(14. Mai 2015) Der H. G. Mertens-Preis wird gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin e.V. (DGNI) ausgeschrieben. Der Preis wird seit 2003 für innovative, therapierelevante Forschung in der Neurologischen Intensivmedizin und der Allgemeinen Neurologie verliehen. Die Auszeichnung wird während der Eröffnungsveranstaltung auf der Arbeitstagung der DGNI vom 28.–30. Januar 2016 in Berlin in Form einer Urkunde verliehen und ist mit einer Geldprämie von 5.000 Euro verbunden.

Pressemeldung - Gesprächsleistungen werden zu schlecht bezahlt!

(11. Mai 2015) Psychiatrische Gesprächsleistungen und die ambulante ärztliche Psychotherapie sind weiterhin unterbezahlt. Das kritisiert der Spitzenverband ZNS (SPiZ) im Vorfeld des Deutschen Ärztetages in Frankfurt. „Wir brauchen eine Vergütung, die es Psychiatern und Nervenärzten ermöglicht, mit ihren Leistungen ein Einkommen zu erzielen, das dem der anderen Fachgruppen entspricht“, sagte der Vorsitzende des SpiZ, Dr. Frank Bergmann. Im Augenblick erwirtschafteten Psychiater und psychotherapeutisch tätige Ärzte aber deutlich weniger als andere Arztgruppen.

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